Die Wahlen fanden im Rahmen der diesjährigen Europäischen Baumschultagung in Oxford, Großbritannien, statt, an der Delegierte aus zwanzig ENA-Nationen teilnahmen.

Berlin, 28. Juni 2018 – Jan-Dieter Bruns ist der neue Präsident der European Nurserystock Association (ENA), dem europäischen Interessenverband der Baumschulen mit Sitz in Brüssel. Der diplomierte Gartenbauingenieur gehört bereits seit 2016 als Vizepräsident der ENA an.

Der gebürtige Oldenburger, Jahrgang 1952, hat die Wahl zum ENA-Präsidenten dankend angenommen und erklärte, dass er seine Präsidentschaft dafür nutzen möchte, um den freien Handel mit Ländern innerhalb und außerhalb der EU weiter zu ermöglichen. „Ich bin besorgt über die politischen Entwicklungen in Großbritannien. Gerade vor dem Hintergrund des Brexits bahnen sich am britischen Markt phytosanitäre Restriktionen an, die Importe aus den anderen EU-Mitgliedsstaaten erschweren und sich negativ auf die innergemeinschaftliche Baumschulwirtschaft auswirken werden. Wir müssen versuchen, in Zusammenarbeit mit dem britischen Baumschulverband, dem entgegenzuwirken“, kommentiert Jan-Dieter Bruns seine Wahl zum Präsidenten des Europäischen Baumschulverbandes.

Bruns folgt auf den Briten Tim Edwards, der von 2014 bis 2018 dem Europäischen Baumschulverband vorstand.

Auf der diesjährigen ENA-Tagung wurden außerdem weitere wichtige Themen diskutiert wie die europäische Pflanzenschutzpolitik und, in diesem Zusammenhang, der Umgang mit Xylella fastidiosa. Auch die Liste der invasiven Arten sowie die Auswirkungen des Brexits auf die Baumschulwirtschaft standen auf der Tagesordnung in Oxford.

thumb Jan Dieter Bruns

DeckblattOldenburger Vielfalt – 20. bis 24. August 2018

Die Oldenburger Baumschulen freuen sich darauf, vom 20. bis 24. August wieder zahlreiche Berufskollegen und Geschäftspartner in Ihren Betrieben begrüßen zu können. Mehr als 60 Baumschulen und Partnerfirmen nehmen in diesem Jahr teil.

Die Vielfalt der Betriebe und der Produktion ist das große Plus des Baumschulgebietes zwischen Weser und Ems. Auf engem Raum sind Spezialisten, die sich auf tiefe und breite Sortimente mit nur wenigen Kulturen konzentrieren genauso zu finden, wie die großen Produktions- und Handelsunternehmen, die in der Lage sind jeden noch so ausgefallenen Wunsch oder umfangreiche Lieferungen pünktlich abzuwickeln.

Welche Anforderung auch gestellt wird, das Oldenburger Sortiment mit seinen Freiland- und Containerpflanzen erfüllt sie, vom Alleebaum bis zum Bodendecker. Ob Gartenbaumschule, Fachgartencenter, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbaubetrieb oder Gestalter – bei den Oldenburger Baumschulen findet jeder die richtigen Pflanzen.

Größten Wert legen die teilnehmenden Baumschulen darauf, die Vermarktung und Logistik in den Händen von Fachleuten zu wissen. Die Zusammenarbeit mit regionalen Spediteuren ist eingespielt und hat sich bewährt, besonders wenn es um den Transport hochwertiger Gehölzlieferungen geht. Zudem bietet die intensive Zusammenarbeit immer die Chance, Frachtkapazitäten durch Zusammenfassen verschiedener Sendungen möglichst intensiv auszunutzen. Eingestellt haben sich die Betriebe auf den Wunsch der sofortigen Lieferung. Wenn es nötig ist, vergeht nur ein Tag von der Bestellung bis zum Bereitstellen für das Abholen oder zur Lieferung.

Alle teilnehmenden Betriebe und weitere Informationen sind auf www.oldenburger-vielfalt.de zu finden.